Studien bGesundheitelegen, wie sehr sich Hund und Mensch in Sachen Gesundheit beeinflussen. Hier die wichtigsten Aspekte.

Eine der Kernaussagen gleich vorweg: Hundehalter sind aktiver! Oder sollten zumindest aktiver sein. Denn dann stärken lange Spaziergänge bei Wind und Wetter das Immunsystem, vermindern das Schmerzempfinden bei chronischen Erkrankungen und erhöhen die Überlebenswahrscheinlichkeit von Menschen, die schon einmal einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erlitten haben. Das berichtet zumindest eine Medizinische Hochschule in Texas, USA. Interessant ist auch eine Studie, die die State University of New York in Buffalo mit Börsenmaklern durchgeführt hat. Demnach sind die Hundebesitzer dieser Berufsgruppe weit unempfindlicher gegenüber Stress als ihre „hundlosen“ Kollegen. Der Grund dafür liegt in der Ausschüttung von Glückshormonen, die sich schon nach 15 Minuten Spielen mit dem Hund zeigte. Stesshormone hingegen werden dabei reduziert. Ähnliche Mechanismen wurden übrigens auch bei den Hunden nachgewiesen – klassische Win-win-Situation also. Und eine weitere Studie der Universität Bonn, psychologisches Institut, lässt aufhorchen: Jugendliche in Großstädten werden weniger oft kriminell, wenn sie einen Hund besitzen. Egal, ob handfeste gesundheitliche Aspekte oder psycho-soziale Vorteile – die Zeit scheint reif: für den Hund auf Krankenschein!