Iditarod Mike Kenney - Schlittenhunderennen
Foto: © Facebook/Mike Kenney

Zu warm war der Winter in Alaska. Zumindest für die 18 km lange Starstrecke des Iditarod Trails. Weil es zu wenig geschneit hatte, startete das berühmte Schlittenhunderennen auf einer künstlich aufgeschütteten Schneetrasse.

Es gilt als das härteste und längste Schlittenhunderennen der Welt. Über mehr als 1.850 Kilometer führt das Iditarod durch die fast unberührte Natur Alaskas, von Anchorage nach Nome. Doch zumindest die Startstrecke musste dieses Jahr von 18 auf fünf Kilometer verkürzt werden.

Grund war der zu warme Winter. Erstmals in der Geschichte des berühmten Rennens, das seit 1973 stattfindet, lag zu wenig Schnee. Sieben Waggons mit Schnee mussten angeliefert werden, bevor das Rennen gestartet werden konnte. „Leider hielten die warmen Temperaturen, und mehr ist dieses Jahr nicht möglich“, sagte der Rennvorsitzende Stan Hooley auf orf.at.

Wenig Abkühlung für Hunde

Auch werde die Tageshitze heuer eine Rolle spielen, da sich die Hunde nicht wie üblich im Schnee abkühlen würden können. Auch Pfützenbildungen könnten zu Problemen führen.