border collie
Ein Jagdaufsichtsorgan hatte auf einen Border Collie geschossen. Foto: pixabay

In einem Waldstück beim Attersee ist ein Border Collie schwer verwundet aufgefunden worden. Ein Jagdaufsichtsorgan hatte auf ihn geschossen, weil er angeblich die Berechtigung dafür hatte.

In unmittelbarer Nähe ihres Hauses in Attersee hatte eine Anrainerin einen Schuss gehört und deshalb im angrenzenden Feld nachgeschaut. Dort entdeckte sie einen verwundeten Border Collie.

Besitzer des Border Collie ausfindig gemacht

Die Polizei machte schnell den Besitzer ausfindig, in einem Waldstück konnten sie den angeschossenen Hund wenig später gemeinsam einfangen. Das arme Tier wurde in einer Klinik sofort notversorgt, wo man einen Durchschuss am linken Vorderbein feststellte.

Der Täter war zunächst unbekannt, stellte sich aber am nächsten Tag selbst bei der Polizei. Er sei ein vereidigtes Jagdaufsichtsorgan und aufgrund seiner Funktion berechtigt, den Hund zu erlegen, gab dieser an. Außerdem sei er davon ausgegangen, dass der Hund an dem Schuss gestorben sei. Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft wegen Tierquälerei angezeigt.